Familie Louis Weidenbaum

Bahnhofstraße 8 (Rahden 202)

 

Für Louis Weidenbaum, dessen Schicksal lange unbekannt war, wurde 2026 ein Stolperstein verlegt. Er wurde 1868 in Langendreer bei Bochum geboren und ließ sich 1910 mit seiner Familie in Rahden nieder. Als erfolgreicher Viehhändler betrieb er gemeinsam mit seinen Söhnen eines der größten Viehhandelsgeschäfte am Essener Schlachthof – bis die Nationalsozialisten 1933 die Schließung erzwangen.

Seine Söhne emigrierten 1936 und 1937 nach Palästina, seine Tochter Martha floh 1938 in die USA. Louis blieb zurück, wurde gezwungen, sein Haus zu verkaufen, und zog nach Hausberge, wo er am 25. Dezember 1939 starb. Er ist auf dem Jüdischen Friedhof in Alt-Espelkamp neben seiner Frau Emma begraben.

Emma und Louis Weidenbaum

Emma Weidenbaum

Rahdener Wochenblatt Nr. 14 v. 18.2.1899

Emma Weidenbaum mit ihren Enkeln Walter Heine, Mirjam und Martin Weidenbaum

Louis Weidenbaum

Alfred, Martha und Erich Weidenbaum

Rahdener Wochenblatt Nr. 53 v. 4.5.1916

Rahdener Wochenblatt Nr.66 v. 3.6.1916

Vorn Louis Weidenbaum mit Verwandten